Berichte aus der Tagespresse

aus der Wümme-Zeitung vom 18.09.2015

Osterholzer Bremen-Liga-Handballer wollen sich in der neuen Saison vor allem um die Integration ihrer Nachwuchsspieler kümmern

Drei Mannschaften – ein Ziel

JORIT ROLF-PISSARCZYK 18.09.2015

Am kommenden Wochenende ist es soweit. Zwei von drei Herren-Mannschaften starten in die Handball-Saison der Bremenliga. Während der TV Lilienthal noch spielfrei hat, treffen der HV Grasberg und die TuSG Ritterhude gleich im ersten Punktspiel direkt aufeinander. Die Marschroute bei allen drei Teams sieht relativ ähnlich aus – und die heißt: Man setzt auf die Jugend.

Es wird wieder zugepackt: Am Wochenende eröffnen der HV Grasberg und die TuSG Ritterhude die Handballsaison in der Bremen-Liga der Männer – passenderweise mit einem Derby. Unser Foto zeigt eine Szene vom November 2014 zwischen Ritterhudes Sascha Völker (links) und Grasbergs Florian Dohrmann.FOTOS (2): HASSELBERG (Hans-Henning Hasselberg)

HV Grasberg

Seit Anfang August stehen die Grasberger wieder in der Sporthalle und bereiten sich auf die kommende Spielzeit vor. Neben einem Trainingslager in Bassen und dem jährlichen Vorbereitungsturnier in Tarmstedt, standen zunächst Kraft und Ausdauer auf dem Trainingsprogramm. Nach einer holprigen vergangenen Saison, die mit vielen Personalproblemen verbunden war, wurde der Kader vom HV stark verjüngt. „In der kommenden Saison wollen wir temporeichen Handball spielen“, so HV-Spieler Torben Hilken. Neben der Integration der jungen Spieler stand vor allem spezielles Abwehr-, Angriff und Torwarttraining auf dem Plan.

Handball Lilienthal - Grasberg (rot) © Hans-Henning Hasselberg

Soll bei der Integration der Lilienthaler A-Junioren helfen: Christian Arlt. (Hans-Henning Hasselberg)

Zugänge: Maik Wiggers, Sven Schröder, Torben Albers (alle Embsen), Nico Schnaars (Auslandsjahr), Christopher Wohlgemuth, Uwe Dobrunz, Hendrik Müller

Abgänge: keine

Restkader: Christoph Cordes, Jürgen Stanek; Andreas Koppen, Cord Radeke, Florian Dohrmann, Jan-Niklas Schröder, Niklas Eckhoff, Lennart Iwen, Lukas Graff, Martin Behrens, Martin von Ahn, Michel Richter, Torben Hilken, Nico Schnakenberg, Nils Täschler

Trainer: Rolf Schütte

Betreuer: Carsten Buschmann (Spielertrainer), Jürgen Stanek (Torwarttrainer)

Saisonziel: Klassenerhalt

TV Lilienthal

Auch bei den Lilienthalern stand die Integration der A-Jugendlichen im Vordergrund, denn beim TVL setzt man diese Saison ebenfalls voll auf den Nachwuchs. Neben dem Grundlagentraining zu Beginn der Vorbereitung, wurde später das neue Abwehrsystem, eine 3-2-1-Deckung, einstudiert. In der Vorbereitung ließ Trainer Benedikt Wendler überwiegend gegen höherklassige Mannschaften testen – unter anderem auch gegen Oberligist SG Achim/Baden. „Wir gehen durchweg positiv in diese Saison. Bei den Testspielen gegen starke Gegner sahen wir gut aus“, resümiert ein zufriedener Benedikt Wendler vor dem Saisonstart.

Zugänge: Sören Petereit (SG Findorff), Marcel Heinze, Lukas Bonk, Reik Bartschies (alle eigene Jugend), Janis Semken, Leon Jürning, Jan Hansel, Lennart Eickmeyer (alle Doppelspielrecht A-Jugend)

Abgänge: Peter Sell, Leonard Licht (beide Studium), Florian Schulte-Fabry (tritt beruflich kürzer), Jens Piekuth, Peer Rosenthal (beide Karriereende), Stefan Rauber (unbekannt)

Restkader: Benjamin Werther; Christian Link, Eugen Mikulz, Florian Detert, Christian Arlt, Tim Berthold, Mathias Gust, Malte Ottomann

Trainer: Benedikt Wendler

Saisonziel: gesichertes Mittelfeld

TuSG Ritterhude

Die Vorbereitung der Hammestädter verlief ein wenig holprig – aufgrund eines Hallenschadens mussten die Ritterhude ihr Training nach Osterholz-Scharmbeck verlegen. „Hätte Osterholz-Scharmbeck uns keine Halle zur Verfügung gestellt, hätten wir draußen trainieren müssen. Das hat aber super geklappt“, bedankte sich Trainer Ulrich Haase. Trotz der Umdisponierung in der Vorbereitung zeigt Haase sich zufrieden: „Es hätte auch schlechter laufen können.“ Verstärkt wurde Haase durch Mark Chatterjee, der für den taktischen und spielerischen Part in der Mannschaft verantwortlich sein wird. Zudem steht bei den Hammestädtern ein allseits bekanntes Thema auf dem Saisonplan: Jugendintegration.

Zugänge: Simon Brauer (Hannover), Ingo Sultan, Sebastian Bloch, Anton Enns, Tobias Bald (alle A-Jugend)

Abgänge: Sascha Becker, Torben Rübke, Torben Biedermann (alle langzeitverletzt)

Restkader: Thomas Dierker, Niels Horneburg, Ulf Mewe; Justus Sparr, Michael Anders, Philip von Bestenbostel, Andreas Rathjen, Sascha Völker, Benjamin Saade, Julian Rodermund, Till Horneburg, Julian Bellmann, Carsten Mushack, Hauke Heidhoff, Jens Reichelt, Andreas Karger

Trainer: Ulrich Haase

Co-Trainer: Mark Chatterjee

Saisonziel: Klassenerhalt

 

Quelle:

http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/osterholzer-kreisblatt-wuemme-zeitung-lokalsport_artikel,-Drei-Mannschaften-%E2%80%93-ein-Ziel-_arid,1210828.html

(aufgerufen am 24.09.2015 um 18:09 Uhr)

aus dem Osterholzer Kreisblatt vom 14.09.2015

Lilienthal

Erstes Lilienthaler Handball-Camp sorgt für drei Tage mit schöner Stimmung

14.09.2014

Vierundzwanzig handballbegeisterte Mädchen und Jungen hatten sich zum ersten Handball-Camp des TV Lilienthal angemeldet und erlebten drei Tage lang ein abwechslungsreiches Programm. Unter dem Motto ,,In einem Team mit einem Team gemeinsam etwas erreichen“, mussten alle Kinder die unterschiedlichsten Aufgaben lösen.

Handballcamp 2 011.jpg

Am Sonntag gab es für alle Teilnehmer die begehrten Campshirts.

So traf man sich am Freitag in der Schroeterschule, um hier einen kleinen Beitrag zum Naturschutz zu leisten. Jedes Kind erhielt aus den Händen von Jugendwart Uli Semken die Einzelteile eines Nistkastens. Diese waren zwar schon passgenau zugeschnitten, mussten aber dennoch mit handwerklichem Geschick mit Hammer, Leim und Nägeln zusammen gefügt werden.

Sehr interessant zu beobachten waren dabei die ganz unterschiedlichen Herangehensweisen der Kinder. Während einige sofort drauf los hämmerten, schauten andere sich die einzelnen Bauteile erst einmal an und legten sie zurecht. So machte es auch Jacob, dem man sofort anmerkte, dass er zuhause auch handwerklich aktiv ist. Zusammen mit Florian wurden die Teile aneinander gehalten, Leim angegeben und anschließend mit Nägeln befestigt. Nach gut drei Stunden waren auch alle anderen Nistkästen salonfähig und die erste Aufgabe somit gelöst.

Nach einem leckeren Mittagessen ging es mit dem Fahrrad weiter zum ersten sportlichen Teil des Camps. Mit Goalchabällen konnten alle Teilnehmer ihr handballerisches Können unter Beweis stellen. Goalchabälle sind eigentlich für den Außenbereich entwickelt worden und sollen den Handball auch auf der Straße bekannter machen. Dadurch, dass die Bälle beim Greifen die Luft verlieren, können auch schon die kleinsten Kinder diese Bälle sehr gut fangen und werfen. Den älteren Kindern ermöglicht diese Griffigkeit auch ein einhändiges Fangen. Mit einer Runde Fußball ging dann der erste Tag langsam zu Ende und vor allem die jüngeren Kinder gingen müde, aber zufrieden nach Hause.

Am zweiten Camptag wurde die Teamarbeit wieder Groß geschrieben. Sechs Teams, die jeweils aus sechs Spielern zusammengestellt wurden, gingen jetzt auf Punktejagd. Jeder Spieler musste erst einmal für sich Punkte sammeln, die dann später aber als Gruppenergebnis zusammengerechnet und gewertet wurden. Bei Stationen wie Handball-Biathlon, Floorball, Tennis und Rollbrettparcours kam es dabei auf Geschicklichkeit und Schnelligkeit an. Konnte ein Spieler hier noch nicht so recht punkten, bestand die Möglichkeit, dieses beim Zielwerfen nachholen. Besonders beliebt war wieder einmal die Station Wurfgeschwindigkeitsmessung bei der der härteste Wurf ermittelt wurde. Mit Sarah und Tjark knackten dabei gleich zwei Spieler die 70 Kilometer-pro-Stunde-Marke und auch aus den Armen der Minis kam schon eine gute Fackel – der Handballbegriff für einen harten Wurf.

Mika, bei dem ein kleines Hungergefühl aufkam, war es dann zu verdanken, dass es pünktlich um zwölf Uhr Mittagessen gab. 40 Frikadellen, 30 Schnitzel, 6 Baguettebrote und ein großer Topf Nudelsalat wurden sozusagen im Vorbeigehen vernichtet. Sport macht hungrig und in einer großen Gruppe schmeckt es eh immer besonders gut.

Gut gestärkt wurde beschlossen, eine Runde Takeshi zu spielen. Diese hat dann allen allerdings so viel Spaß gemacht, dass aus einer Runde gleich drei Runden wurden und somit war auch schon der zweite Tag schneller vorüber als gedacht.

Gleich zu Beginn des dritten Tages gab es dann die schon lang herbei ersehnten Campshirts. Natürlich musste dieser Moment festgehalten werden und so wurden noch schnell die Haare gemacht und ein Gruppenfoto geschossen. Nach der Modenschau ging man aber gleich wieder zum sportlichen Teil über. Claudia, Tim, Janis, Jan, Nina und Oliver bauten nach Vorgabe vom Deutschen Handballbund Stationen auf, an denen alle Teilnehmer ihr Handball Spielabzeichen in Gold, Silber und Bronze machen konnten.

Nach einer nur kleinen Mittagspause wurde dann voll auf die Wünsche der jungen Sportler eingegangen. Egal ob Handball, Fußball, Floorball oder auch X-Liden – für alle war etwas dabei. Die Trainer nutzen diese Zeit, um alle Ergebnisse auszuwerten. Beim abschließenden Grillen wurde jedem Kind von Abteilungsleiter Oliver Hansel eine Urkunde überreicht. Am Ende des ersten Lilienthaler Handballcamps waren sich alle einig, dass es zwar anstrengend war aber allen Kindern und Trainern viel Spaß gemacht hat.

Quelle:

http://www.weser-kurier.de/region/osterholzer-kreisblatt_artikel,-Erstes-Lilienthaler-Handball-Camp-sorgt-fuer-drei-Tage-mit-schoener-Stimmung-_arid,941289.html

(aufgerufen am 24.09.2015 um 18:32 Uhr)

aus der Wümme-Zeitung vom 14.08.2014

Lilienthal

Lilienthals Handballer feilen am Modell Zukunft

Wilhelm Schütte 14.08.2014

In den vergangenen Jahrzehnten haben die Handballer des TV Lilienthal eine deutliche Talfahrt durchgemacht. Auf die Hoch-Zeit vor über 30 Jahren mit Spielen in der Landesliga und viel beachteten internationalen Pfingsturnieren folgte ein deutlicher Niedergang bis fast zur Auflösung der Sparte. Jetzt aber soll es wieder deutlich bergauf gehen.

Handball TV Lilienthal © Wilhelm Schütte

Trainer Frank Janzen (links) und Betreuer Ulf Wohlgemuth wollen den Handball in Lilienthal weiter voranbringen. SÜ· (Wilhelm Schütte)

„Wir wollen den Handball in Lilienthal wieder dahin bringen, wohin er gehört. Das gilt nicht nur für die erste Mannschaft, mit der wir den Aufstieg aus der Bremenliga anstreben, sondern für die gesamte Abteilung“ – in dieser Einschätzung sind sich Trainer Frank Janzen und Betreuer Ulf Wohlgemuth absolut einig. Oliver Hansel, Abteilungsleiter der Lilienthaler Handballsparte, wird das Bemühen der beiden Handballenthusiasten mit Freude vernommen haben.

Dass es auch im Jugendbereich sehr gut läuft, ist in erster Linie Uli Semken und seiner gesamten „vom Handball infizierten Familie“ zu verdanken. Für die kommende Saison sind im Jugendbereich alle Teams im männlichen Bereich und drei Mannschaften bei den Mädchen besetzt. Dabei ragt die A-Jugend heraus. Sie gilt ohnehin als Unterbau für die erste Herrenmannschaft und wird auch für die nächste Saison einige Spieler für das Herrenteam bereitstellen.

Nach dem Ende der vergangenen Saison in der Bremenliga hat die erste Herrenmannschaft praktisch nicht mit dem Training ausgesetzt. Derzeit wird zweimal in der Woche trainiert, und vom 22. bis zum 24. August geht es ins Trainingslager nach Rotenburg. Verlassen haben die Mannschaft nur Clemens Werther mit unbekanntem Ziel und Jörn Janssen (studienbedingt nach Berlin). Dafür stehen fünf Neuzugänge und Rückkehrer zur Verfügung, sodass das Team mit einem Kader von derzeit fast 20 Akteuren personell gut besetzt ist. Eine zweite Mannschaft auf die Beine zu stellen, ist kurzfristig noch nicht geplant.

„Wir wollen nicht nur unsere Spieler, sondern auch die Menschen in Lilienthal und umzu wieder für den Handballsport begeistern. Dazu gehören weitere Aktivitäten wie Einlaufmusik bei Heimspielen, Vorstellung der Spieler und weitere Dinge zur Unterhaltung der Zuschauer“, haben Janzen und Wohlgemuth schon klare Vorstellungen entwickelt. Viel setzen beide auch auf mehr Medienpräsenz. So hat die erste Herrenmannschaft bereits eine eigene App und ist mit einer Facebookseite und einer Internetseite online vertreten.

Der frühere TVL-Vorsitzende Jürgen Müller war mitentscheidend daran beteiligt, dass sozusagen auf den letzten Drücker noch eine Mannschaft gemeldet wurde. Dann wurden Jörg Haar, Ulf Wohlgemuth und Holger Bonk mit ins Boot geholt, und das war neben so zuverlässigen Spielern wir Jens Piekuth und Matthias Gust mitentscheidend dafür, dass der Handball in Lilienthal künftig wieder auf bessere Zeiten hoffen darf.

Quelle:

http://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/osterholzer-kreisblatt-wuemme-zeitung-lokalsport_artikel,-Lilienthals-Handballer-feilen-am-Modell-Zukunft-_arid,920184.html

(aufgerufen am 24.09.2015 um 18:38 Uhr)